Wurzelbehandlung: Moderne Behandlungen für Ihren langfristigen Zahnerhalt

Macht sich ein Zahn mit klopfend-pulsierenden Schmerzen bemerkbar? Treten Ihre Beschwerden auf, wenn Sie heiße oder kalte Speisen/Getränke zu sich nehmen? Diese Anzeichen sind typisch für einen entzündeten Zahnnerv. Verursacht wird das durch Kariesbakterien, die ins Zahninnere vorgedrungen sind und die Entzündungsreaktion auslösen. Unbehandelt kann sich die Entzündung auf das umgebende Gewebe und den Kieferknochen ausbreiten und zum Zahnverlust führen.

Die Endodontie als Teilgebiet der modernen Zahnheilkunde beschäftigt sich mit der Behandlung von Erkrankungen im Zahninneren. Mit einer modernen Wurzelkanalbehandlung in den Händen eines versierten Endodontologen kann ein erkrankter Zahn oft langfristig gerettet werden.

 

saarzahn: Wir sind spezialisiert auf die Endodontie

In unserer modernen Praxis vertrauen Sie auf die Expertise unseres erfahrenen Zahnarztes Hendrik Stachel. Er ist spezialisiert auf das Fachgebiet Endodontie und bietet Ihnen innovative Therapien zum Erhalt erkrankter Zähne an. Neben modernen Wurzelkanalbehandlungen führt er auch Vitalerhaltungen durch – zum Beispiel, wenn es infolge von Unfällen oder Sportverletzungen zu Schäden an bleibenden Zähnen bei Kindern oder Erwachsenen kommt. In solchen Fällen ist es wichtig, unverzüglich einen Termin in unserer Praxis zu vereinbaren, um die betroffenen Zähne zu retten.

Die Wurzelkanalbehandlung am Puls der Zeit

Bei einer Entzündung des Zahnnervs (Pulpitis), einem abgestorbenen Nerv oder einer unvollständigen oder wiederinfizierten Füllung ist eine Wurzelkanalbehandlung die einzige Möglichkeit, den erkrankten Zahn zu erhalten. In unserer Praxis bietet Ihnen Zahnarzt Hendrik Stachel eine innovative Therapie mit moderner Technik wie dem OP-Mikroskop mit 25-facher Vergrößerung und einem speziellen Gerät zur elektrischen Längenvermessung der Wurzelkanäle an – für deutlich bessere Erfolgsaussichten als beim konventionellen Vorgehen!

So läuft Ihre Behandlung ab

Wir verwenden modernste Geräte, Verfahren und Materialien bei Ihrer Wurzelkanalbehandlung, um Ihren erkrankten Zahn langfristig zu retten. Je nach Befund und Ausgangssituation sind maximal drei Termine in vierzehntägigem Abstand erforderlich:

  1. Diagnosestellung: Wir untersuchen Ihren kranken Zahn und machen die Entzündung auf Röntgenbildern und ggf. mit unserem dreidimensionalen Volumentomographen sichtbar. Falls notwendig führen wir sofort eine Schmerzbehandlung bei Ihnen durch.
  2. Wurzelkanalmessung: Nachdem wir Sie mit einem gut verträglichen Anästhetikum versorgt haben, das Ihr Schmerzempfinden zuverlässig ausschalten kann, eröffnen wir den Zahn und schauen mit dem OP-Mikroskop ins Innere. Mittels elektrischer Widerstandsmessung können wir die Länge der Entzündung und der Wurzelkanäle exakt bestimmen. Das ist besonders wichtig, damit wir anschließend das entzündete Gewebe vollständig aus dem Zahninneren entfernen können.
  3. Reinigung und Desinfektion: Mit speziellen Feilen und Instrumenten befreien wir das Zahninnere von der Entzündung und desinfizieren die Wurzelkanäle sorgfältig mit antibakteriellen Spüllungen und mit Ultraschall-Technik.
  4. Wurzelkanalfüllung: Wir füllen Ihre Wurzelkanäle mit einem thermoplastischen Material, das sich bis in die kleinsten Verästelungen der feinen Wurzelkanäle verteilt.
  5. Bakteriendichter Verschluss: Abschließend verschließen wir Ihren Zahn mit einer keramischen Füllung, um sein Inneres vor dem erneuten Eindringen der Bakterien zu schützen.
  6. Versorgung mit einer Zahnkrone: In den meisten Fällen ist es nach einigen Monaten notwendig, Ihren wurzelgefüllten Zahn mit einer Zahnkrone langfristig zu stabilisieren.

Vertrauen Sie unserem Experten

Die Endodontie gehört in die Hände eines erfahrenen und spezialisierten Behandlers. Zahnarzt Hendrik Stachel ist zertifizierter Endodontologe und hat an zahlreichen Weiterbildungsmaßnahmen teilgenommen:

  • Fortbildungsreihe Endo Excellence, Dr. Diemer im MTC Aalen
  • Curriculum Endodontie, TEC2-Endodontics Gesellschaft in München und Memmingen
  • Zertifizierung durch das Department of Endodontics, School of Dental Medicine der University of Pennsylvania
  • Fachkunde „Digitale Volumen-Tomographie“ im Strahlenschutz und Sachkunde für Anwendung von DVT-Untersuchungen in der Zahnmedizin, Landeszahnärztekammer Rheinland-Pfalz
  • Mitgliedschaft u. a. im VDZE, Verband der Zertifizierten Endodontologen

Sie leiden an akuten, pochenden Zahnschmerzen? Vereinbaren Sie noch heute unter 0681 – 851977 einen Termin in unserer Praxis!

Hendrik Stachel, Zahnarzt, zertifizierter Endodontologe

FAQ

Wie lange dauert eine Wurzelkanalbehandlung?

Je nach Befund sind für eine moderne Wurzelkanalbehandlung 1 bis 3 Termine erforderlich. Die Behandlungsdauer beträgt jeweils zwischen 45 und 75 Minuten. Wir ermöglichen Ihnen zu jeder Zeit eine Pause, damit Sie sich entspannen können.

Ist die Zahnwurzelbehandlung schmerzhaft?

Keine Sorge, dank moderner Anästhetika ist die Wurzelbehandlung in der Regel schmerzarm. Bei einer sehr starken Entzündung kann das Schmerzempfinden nicht immer vollständig ausgeschaltet werden. In diesem Falle bieten wir Ihnen nach der Erstversorgung die Möglichkeit, den Behandlungstermin zu verlegen bis die Entzündung abgeklungen ist.

Wie sind die Erfolgsaussichten einer Wurzelbehandlung?

Die Erfolgsaussichten einer Wurzelbehandlung bei einem präzisen Vorgehen und unter Berücksichtigung der aktuellen Standards sind sehr gut: Zwischen 90 und 95 Prozent der behandelten Zähne sind auch in 10 Jahren noch erhalten. Bei vorgeschädigten Zähnen oder wiederholten Behandlungen liegen die Erfolgschancen bei 60 bis 70 Prozent.

Ist ein Implantat nicht besser?

Wenn der Zahn nicht mehr gerettet werden kann, ist ein Implantat oder eine Zahnbrücke die bessere Wahl. Gerne beraten wir Sie im persönlichen Gespräch, ob der erkrankte Zahn mit einer endodontischen Behandlung erhalten werden kann.

Übernehmen die Krankenkassen die Kosten für die Zahnkanal-Behandlung?

Die gesetzlichen Krankenkassen erstatten die Kosten für eine einfache Wurzelbehandlung. Die Verwendung eines speziellen OP-Mikroskops, desinfizierende Spüllungen und die elektrometrische Längenbestimmung sind Zusatzleistungen, die gesetzlich Versicherte selbst übernehmen müssen. Allerdings sind die Erfolgsaussichten deutlich höher!

Wer privat krankenversichert ist, erkundigt sich am besten vorab bei seinem Versicherer, ob die Kosten übernommen werden.

Ist eine Wurzelbehandlung auch dann notwendig, wenn ich keine Schmerzen habe?

Chronische Entzündungen sind oft nicht schmerzhaft, aber belastend für den Organismus. Die Entzündungen können zu einem schleichenden Abbau des Kieferknochens und zu Zahnverlust führen. Außerdem können chronische Entzündungen nach einiger Zeit akut werden und starke Schmerzen hervorrufen, was eine Behandlung zu diesem Zeitpunkt erschwert. Aus diesen Gründen ist eine Wurzelkanalbehandlung bei entzündetem Nerv auch dann anzuraten, wenn sich keine Schmerzen bemerkbar machen.

Früher ging es auch ohne diesen Aufwand – warum eigentlich?

In der Vergangenheit wurden kranke Zähne häufiger gezogen oder es wurden bedenkliche Substanzen wie stark ätzendes Formalin eingesetzt, um den erkrankten Nerv abzutöten. Zum Glück gibt es heute das moderne Verfahren der Wurzelkanalbehandlung, um entzündetes Gewebe vollständig zu entfernen und den erkrankten Zahn mit einer schonenden Reinigung, desinfizierenden Spüllungen und einer biokeramischen Abdichtung langfristig zu erhalten.

Sie haben Fragen? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf: Zum Kontaktformular 0681 - 851977